Gründung der Jungen Ökologen Oberbayern

Das Bild zeigt 10 junge Menschen im Gruppenfoto in einem Büroraum. Vor der Gruppe hängt die Fahne der Jungen Ökologen.

Was kommt dabei heraus, wenn sich zehn motivierte, engagierte junge Menschen an einem Samstagvormittag in München treffen? Die Jungen Ökologen Oberbayern.

Und wie kommt es dazu? Ganz einfach. Am 15.03.2019 lernen sich einige Mitglieder der Jungen Ökologen aus verschiedenen Landkreisen in Oberbayern auf der ersten internationalen Großdemonstration der „Fridays for future“-Bewegung in München kennen. Am Ende des Tages steht fest:

Wir möchten etwas bewegen. Uns ist unsere Zukunft nicht egal. Wir haben Ideen – viele sogar. Doch zunächst einmal: Global denken und regional handeln! Endlich zusammen aktiv werden!

Was eignet sich als nächster Treffpunkt der interessierten Jugendlichen besser, als ein originelles Büro in der Landeshauptstadt, das für Samstag, den 11. Mai 2019 einen freien Platz zum Pläneschmieden anbietet? Um kurz nach elf treffen die Letzten bei „sugarandspice communication“ ein.

Ein kleines ÖDP Warm-Up Spielchen à la „Wir springen über die 5%-Hürde und grüßen unsere Bienenretterin Agnes Becker“ später und die Vorstellungsrunde beginnt: „Hallo zusammen, schön, dass das heute geklappt hat, ich hab ́ schon immer nach gleichgesinnten jungen Menschen gesucht, die sich für mehr Umweltschutz, Wirtschaftswachstum anbelangt, bin ich allerdings der Meinung: Weniger ist mehr. Wie können wir beginnen?“

Erst einmal mit gesunder, biologischer Nahrung. Nach einer kleinen Stärkung mit interessanten Gesprächen wird der Vorstand der zukünftigen Bezirksgruppe „Junge Ökologen Oberbayern“ gewählt.

Die Fragen an die Kandidaten lauten: „Warum bist du in der ÖDP? Wofür und inwiefern möchtest du dich besonders einsetzen?“ Aus der Wahl der Vorsitzenden geht ein Team aus drei jungen Frauen (Maureen Snehotta, Felicia Ludwig, Anja Neuner) und einem jungen Mann (Jan-Phillip van Olfen) hervor.

Dieses wird sich in Zukunft um alles Organisatorische kümmern, sei es das Planen von Aktionen und Treffen oder das Informieren der oberbayerischen Mitglieder über aktuelle Ereignisse.

Anschließend geht’s zur Sache: Charlie Chaplins „Rede an die Menschheit“ dient als Impuls für die kommenden Stunden, in denen Ideen gesammelt und Überzeugungen gefestigt werden. Auf Plakaten wird in Form einer „stummen Diskussion“, bei der jeder seine Gedanken zu einer Frage schriftlich fixiert, festgehalten, worum es den Jungen Ökologen geht:

  • Gesellschaftlicher Wandel – statt Klimawandel als Konsequenz einer nicht nachhaltigen Wirtschaft, einer zum Teil ignoranten, bequemen Bevölkerung.
  • Die Veränderung des leistungsfanatischen Bildungssystems in Bayern und der dazugehörigen „Höher-Schneller-Weiter“-Gesellschaft.
  • Das Schaffen von Bewusstsein, besonders in den jungen Generationen. Toleranz, Respekt, Zusammenhalt, Rücksicht und Wertschätzung dürfen keine Fremdwörter sein. Das Interesseder Jugendlichen fernab von Social Media muss wieder geweckt werden.

Zum Schluss wird’s ganz konkret: Wie können wir uns als JÖ Oberbayern für unsere Ziele einsetzen? Jeder erhält buntes Papier und nimmt sich ein paar Minuten Zeit, seine Überlegungen niederzuschreiben. Das Ergebnis lässt sich sehen: Ob Öko-Challenge oder Anti-Lebensmittel-Wegwurf-Foodtruck, Müllsammeln oder Blumensäen, Filmdreh oder Vortraghalten, an Einsatzbereitschaft mangelt es hier auf keinen Fall! Aufgabenbereiche werden verteilt, Treffen vereinbart – zwischendrin wird viel gelacht – und so neigt sich ein wunderschöner, produktiver Tag dem Ende zu. Unsere Motivation jedoch nicht. Und vielleicht wurde auch deine soeben geweckt. Wenn ja – unter oberbayernjungeoekologen.de sind wir jederzeit erreichbar. Wir freuen uns über deine Mails, Anregungen, Vorschläge und Ideen! Und noch mehr freuen wir uns über neue Aktivist*innen, die mit uns zusammen die Welt verändern!

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