Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

(Impf-)Solidarität auch in schwierigen Zeiten

Der Bundesverband der Jungen Ökologen (JÖ) fordert die Abgabe von Impfstoff an finanziell ärmere Länder. Auch in schwierigen Zeiten will sie international gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen.

Gerade in diesen Zeiten ist die Solidarität zwischen Menschen und auch Ländern wichtig. Durch die reiche Europäische Union haben die Einwohner*innen das Glück, früh große Impfstofflieferungen erhalten zu haben. Diese können nun schon verimpft werden. "Obwohl die Impfkampagne hierzulande für viele zu langsam ist, werden wir im Vergleich zu vielen anderen Ländern privilegiert geimpft", sagt das Bundesvorstandsmitglied Tim-Oliver Kray.  

In vielen Ländern der Welt stehen die Impfstoffkampagnen noch sehr am Anfang oder sind kaum gestartet. Länder wie die EU haben durch ihre Größe und ihre finanzielle Kraft eine viel bessere Verhandlungsbasis bei den Verhandlungen mit den Impfstoffherstellern. Vor allem Länder des globalen Südens hatten so das Nachsehen. Die Menschheit kann die Pandemie aber nur überwinden, wenn auf der ganzen Welt geimpft wird. "Gerade in dieser Pandemie ist internationale Solidarität und Gerechtigkeit notwendig. Als EU und Deutschland sollten wir daher einen Teil unserer Impfstoffe an andere Länder abgeben", so Kray weiter. 

 Als weitere Maßnahme könnte die vorübergehende Aussetzung der Impfstoffpatente zu einer größeren Impfstoffproduktion führen. "Wenn wir die solidarische Impfstoffverteilung und die vorübergehende Aussetzung der Impfstoffpatente zusammendenken, können wir schnellstmöglich viele Menschen impfen. So würde sich die Pandemie für alle verkürzen", schließt Kray. 

Zurück
Die ÖDP Bundesverband verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen