Am Samstag, den 23. März 2019 fand in der Südstadt in Köln nach längerer Zeit wieder ein Treffen der Jungen Ökologen aus NRW statt. Für die organisatorische Leitung waren Werner Roleff, Vorsitzender des Kreisverbands Köln, Petra Beck, Beisitzerin im Landesvorstand, und als direkter Ansprechpartner aus dem JÖ-Bundesvorstand Tim-Oliver Kray, der auch über die aktuellen Themen des Bundesvorstands berichtete, angereist. Ziel des Treffens in Köln war es, die JÖ in NRW zusammenzuführen und gemeinsam neue Ideen und Vorschläge zu teilen, sowie Themen und Aktionen anzustoßen.

Mit Blick auf die im Mai anstehende Europawahl wurden konkrete Möglichkeiten zum Mitwirken im Wahlkampf durch Informationsstände, Werbematerialverteilung und Plakat-Aufhängen besprochen und ebenso gemeinsame Positionen, der aus mehreren Kreisverbänden stammenden Mitglieder, diskutiert. Themen wie Fridays for Future, Aktionen für Abfallvermeidung, Stärkung des ÖPNV, sowie die am selben Tag stattfindende Demonstration gegen Artikel 13 und Uploadfilter wurden ebenfalls besprochen. Die anwesenden Mitglieder sahen in diesen Themen gerade die junge Generation in unserer Gesellschaft besonders betroffen und machten deutlich, dass hier keine faulen Kompromisse auf Bundes- und Europa-Ebene geschlossen werden dürfen.

Im Mittelpunkt des Treffens stand dann die Wahl eines neuen JÖ Vorstands für NRW, der für die Mitglieder aus NRW und alle zukünftig Interessierten einen Ansprechpartner bildet. Zum neuen Landesvorsitzenden wurde einstimmig Tobias Kretschmer, Promotionsstudent aus Köln, gewählt. 1. Stellvertretende Landesvorsitzende wurde Alina Oehmen, Studentin aus Bonn. Lisa Döhring, Studentin aus Warendorf, und Bastian Strietz, Auszubildender im Fach Erziehung  aus Gladbeck, komplettieren als Beisitzer den Landesvorstand.

Der neue Vorstand möchte sich vor allem mit den Mitgliedern aus ganz NRW gut vernetzen, Themen, Aktionen und Inhalte der ÖDP und der JÖ aus ganz Deutschland bekannt machen. Bei allen Aktionen soll besonders darauf geachtet werden, dass die jungen Menschen in der ÖDP mit einbezogen werden, um die gesellschaftliche Breite innerhalb der Partei vollends abzudecken. Die Kommunikation und der direkte Austausch miteinander stehen im Mittelpunkt, während stetig neue Mitglieder gewonnen werden sollen. Der enge Kontakt zum Landesvorstand der JÖ ist dabei von großer Bedeutung und „wir [die JÖ] wollen an einer ökologischen, sozialen und gemeinwohlorientierten Gesellschaft mitwirken. Zurzeit wird die Politik leider noch zu stark von Lobbyverbänden mitbestimmt“, so Tobias Kretschmer. Es zieht also auch in Zukunft viele JÖ-Mitglieder zu Veranstaltungen in NRW und ganz Deutschland, um gemeinsam für eine nachhaltige Politik und eine bunte Gesellschaft zu werben und diese mitzubestimmen.

Wir freuen uns über Mitglieder der ÖDP und Interessierte, die die Jungen Ökologen mit einer (Förder-) Mitgliedschaft unterstützen. Ebenso besteht die Möglichkeit einer Schnuppermitgliedschaft, kostenlos für ein Jahr.

Der neue JÖ NRW Landesvorstand (v.l. Bastian Strietz, Lisa Döhring, Alina Oehmen und Tobias Kretschmer)
Der neue Landesvorstand der JÖ NRW zusammen mit (v.r.) Tim-Oliver Kray vom JÖ Bundesvorstand, dem Kölner ÖDP Kreisvorsitzenden Werner Roleff, JÖ-Mitglied Felix Ley und Petra Beck vom ÖDP NRW Landesvorstand.

Junge Ökologen verlagern die Arbeit ins Digitale

Die Jungen Ökologen haben auf der letzten Bundesversammlung in Würzburg beschlossen, eine digitale Kommunikationsplattform zu nutzen. Die Plattform OPIN.me bietet eine solche an, worauf wir nun unser Projekt "Junge Ökologen" veröffentlicht haben. OPIN ist ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt, das bis März in der Testphase ist und danach gelauncht werden soll.

Die Jungen Ökologen sind bereits in der Testphase dabei. Zunächst einmal ist die Mitarbeit auf Mitglieder beschränkt, um die Funktionalität dieser Seite zu testen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist es denkbar, die Mitarbeit öffentlich zugänglich zu machen. Ziel ist es möglichst viele Menschen, die überall in Deutschland verbreitet leben, an ökologischen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Debatten teilhaben zu lassen.

Bei Interesse könnt Ihr Euch gerne an nico.riedemannoedp.de oder eine unserer regionalen Unterorganisationen wenden.

Die Zukunft ist die Ausrede derer, die in der Gegenwart nichts tun wollen.

Mitgliederversammlung 2017

Junge Ökologen NRW schärfen ihr Profil und

wählen neuen Landesvorsitzenden

(Münster) Die Jungen Ökologen Nordrhein-Westfalen trafen sich an diesem Wochenende in Münster zu ihrer zweiten Mitgliederversammlung, nachdem diese sich vorheriges Jahr gegründet hatten. Im Fokus der Versammlung stand die Schärfung des eigenen Profils: Die Themen Abfallvermeidung, nachhaltige Stadtentwicklung, Tierwohl und Umsetzungsmöglichkeiten eines kostenfreien ÖPNV’s wurden als inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Julia Larionova, Gründungsmitglied und stellvertretende Vorsitzende, lebt schon mehrere Jahre in Münster den „Zero Waste“-Lebensstil: „Die Tatsache, dass die Bioprodukte beim Discounter REWE in Plastik eingepackt sein müssen“, sei für Julia „nicht hinnehmbar“.

Auch an der strukturellen Ausrichtung wurde gearbeitet. Nico Riedemann, Direktkandidat zur Bundestagswahl in Aachen und Praktikant des EU-Abgeordneten der ÖDP Prof. Dr. Klaus Buchner, wurde als Nachfolger des Düsseldorfers Felix Peretzke zum Landesvorsitzenden gewählt: „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Die Jungen Ökologen NRW stehen in den Startlöchern. Nun gilt es neue Mitglieder zu gewinnen, eine moderne Kommunikationsstruktur aufzubauen und das Profil der JÖ zu schärfen.“ Nico Riedemann kündigte an auf der nächsten Bundesversammlung der JÖ auch für den Bundesvorstand zu kandidieren, um die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband zu fördern.

Die Jungen Ökologen fördern eine weltoffene Gesellschaft, die sich an ökologischen und sozialen Zielen anstatt der bedingungslosen Profitmaximierung orientiert. Dabei dürfe man in Zeiten des Einzuges der AfD in etliche deutsche Parlamente das Sicherheitsbedürfnis der Bürger nicht ignorieren, müsse aber auch klarstellen, „dass Umwelt- und Klimaschutz nicht an nationalen Grenzen halt macht“, so Riedemann.

 

 

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